Schmetterlingsflieder schneiden

15. Februar 2026 Christian 0 Comments

Der Schmetterlingsflieder (Buddleja davidii) blüht am einjährigen Holz, also an Trieben, die im gleichen Jahr gebildet werden. Ein kräftiger Rückschnitt im späten Winter oder sehr zeitigen Frühjahr ist deshalb sinnvoll, um viele junge, blühfreudige Triebe anzuregen. Üblicherweise wird der Strauch auf etwa 30–60 cm über dem Boden zurückgenommen. Alte, zu dicht stehende Triebe können ganz entfernt werden, um den Strauch zu verjüngen und luftiger aufzubauen.

Beim Schnitt achtet man darauf, über nach außen gerichteten Knospen zu schneiden, damit der Wuchs breit und buschig bleibt. Trockene, erfrorene oder schwache Zweige werden vollständig entfernt. In rauen Lagen kann es sinnvoll sein, mit dem Rückschnitt etwas später zu warten, um Frostrisse besser einschätzen zu können. Nach dem Schnitt treibt der Schmetterlingsflieder meist sehr kräftig aus und bildet lange Blütentriebe, die im Sommer reich blühen und zahlreiche Schmetterlinge, Bienen und andere Insekten anlocken.

Während der Blütezeit kann ein Ausputzen verwelkter Blütenrispen die Nachblüte fördern und gleichzeitig verhindern, dass sich zu viele Samen ausbreiten, da Buddleja in manchen Regionen als invasiv gilt. Der Schnitt erfolgt mit scharfem Werkzeug, um glatte Wunden zu erzeugen. Ein ungeschnittener Schmetterlingsflieder neigt dazu, zu vergreisen: Die Blüten werden kleiner, der Strauch verkahlt von innen und wird instabil.

Die abgeschnittenen Zweige lassen sich je nach Stärke häckseln und kompostieren. Bei sehr alten Sträuchern kann ein radikaler Verjüngungsschnitt auf den Stock nötig sein, der jedoch nicht jedes Jahr wiederholt werden sollte. Ein strukturierter, regelmäßig erneuerter Strauch ist deutlich langlebiger und blühfreudiger.

Vorteile des Schnitts beim Schmetterlingsflieder:

  • Deutlich reichere und größere Blütenrispen durch Förderung von Jungtrieben
  • Längere und intensivere Blütezeit im Sommer
  • Bessere Attraktivität für Schmetterlinge und Insekten (mehr Nahrung)
  • Verjüngt alte Sträucher und verlängert deren Lebensdauer
  • Verhindert ein Verkahlen von innen und einen instabilen, brüchigen Wuchs
  • Ermöglicht, Größe und Form an den Gartenraum anzupassen
  • Reduziert unkontrollierte Selbstaussaat und mögliche Ausbreitung

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Der Schmetterlingsflieder (Buddleja davidii) blüht am einjährigen Holz, also an Trieben, die im gleichen Jahr gebildet werden. Ein kräftiger Rückschnitt im späten Winter oder sehr zeitigen Frühjahr ist deshalb sinnvoll, um viele junge, blühfreudige Triebe anzuregen. Üblicherweise wird der Strauch auf etwa 30–60 cm über dem Boden zurückgenommen. Alte, zu dicht stehende Triebe können ganz entfernt werden, um den Strauch zu verjüngen und luftiger aufzubauen.

Beim Schnitt achtet man darauf, über nach außen gerichteten Knospen zu schneiden, damit der Wuchs breit und buschig bleibt. Trockene, erfrorene oder schwache Zweige werden vollständig entfernt. In rauen Lagen kann es sinnvoll sein, mit dem Rückschnitt etwas später zu warten, um Frostrisse besser einschätzen zu können. Nach dem Schnitt treibt der Schmetterlingsflieder meist sehr kräftig aus und bildet lange Blütentriebe, die im Sommer reich blühen und zahlreiche Schmetterlinge, Bienen und andere Insekten anlocken.

Während der Blütezeit kann ein Ausputzen verwelkter Blütenrispen die Nachblüte fördern und gleichzeitig verhindern, dass sich zu viele Samen ausbreiten, da Buddleja in manchen Regionen als invasiv gilt. Der Schnitt erfolgt mit scharfem Werkzeug, um glatte Wunden zu erzeugen. Ein ungeschnittener Schmetterlingsflieder neigt dazu, zu vergreisen: Die Blüten werden kleiner, der Strauch verkahlt von innen und wird instabil.

Die abgeschnittenen Zweige lassen sich je nach Stärke häckseln und kompostieren. Bei sehr alten Sträuchern kann ein radikaler Verjüngungsschnitt auf den Stock nötig sein, der jedoch nicht jedes Jahr wiederholt werden sollte. Ein strukturierter, regelmäßig erneuerter Strauch ist deutlich langlebiger und blühfreudiger.

Vorteile des Schnitts beim Schmetterlingsflieder: