Im April stehen viele Obstbäume in voller Blüte und sind damit besonders empfindlich gegenüber Spätfrösten. An kalten Nächten können Minusgrade bereits ausreichen, um Blüten oder junge Fruchtansätze zu schädigen. Wo möglich, hilft ein leichter Frostschutz: Vlies über niedrigeren Bäumen oder Sträuchern, Beregnung bei professionellen Anlagen oder das Aufstellen von Rauchquellen (im Hausgarten weniger üblich). Im Hobbygarten ist der Spielraum begrenzt, doch bei empfindlichen Arten wie Aprikosen, Pfirsichen oder frühen Süßkirschen kann ein geschützter Standort (z.B. Hauswand) Schäden vermindern. Zugleich lohnt der Blick auf die Blütenfülle: Ein reichlicher Ansatz kann später ein Ausdünnen sinnvoll machen, um die Fruchtqualität zu verbessern. Der April zeigt damit bereits, wie viel Potential die kommende Obsternte birgt.




