Im Januar herrscht im Garten weitgehend Ruhe, doch gerade jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um Obstbäume und Ziergehölze genauer anzusehen. Ohne Laub sind Kronen und Verzweigungen gut zu erkennen, sodass sich tote, kranke oder sich kreuzende Äste leichter identifizieren lassen. An abgestorbenem Holz fehlen Knospen, die Rinde wirkt matt, trocken oder löst sich bereits. Krankes Holz zeigt häufig Verfärbungen, Pilzfruchtkörper, eingesunkene Stellen oder Verdickungen. Solche Partien sollten an frostfreien Tagen sorgfältig herausgeschnitten werden, damit sich Krankheiten nicht weiter ausbreiten. Dabei wird immer ein Stück ins gesunde Holz zurückgeschnitten, und größere Schnittflächen möglichst glatt ausgeführt.
Auch mechanische Schäden, etwa durch Sturm oder Schneebruch, lassen sich jetzt gut erkennen. Gesplitterte oder angebrochene Äste stellen ein Risiko dar und sollten fachgerecht entfernt oder gekürzt werden. Gleichzeitig bietet sich eine erste grobe Kontrolle des Kronenaufbaus an: Wo reiben Äste aneinander, wo droht später Windbruch? Im Januar geht es weniger um den vollständigen Erziehungsschnitt, sondern vor allem um Gesundheit und Sicherheit. Wer regelmäßig im Winter kontrolliert und frühzeitig eingreift, beugt größeren Problemen vor und schafft die Basis für einen vitalen Austrieb im Frühjahr.
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Obstbäume und Ziergehölze kontrollieren und kranke/abgestorbene Triebe entfernen
Im Januar herrscht im Garten weitgehend Ruhe, doch gerade jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um Obstbäume und Ziergehölze genauer anzusehen. Ohne Laub sind Kronen und Verzweigungen gut zu erkennen, sodass sich tote, kranke oder sich kreuzende Äste leichter identifizieren lassen. An abgestorbenem Holz fehlen Knospen, die Rinde wirkt matt, trocken oder löst sich bereits. Krankes Holz zeigt häufig Verfärbungen, Pilzfruchtkörper, eingesunkene Stellen oder Verdickungen. Solche Partien sollten an frostfreien Tagen sorgfältig herausgeschnitten werden, damit sich Krankheiten nicht weiter ausbreiten. Dabei wird immer ein Stück ins gesunde Holz zurückgeschnitten, und größere Schnittflächen möglichst glatt ausgeführt.
Auch mechanische Schäden, etwa durch Sturm oder Schneebruch, lassen sich jetzt gut erkennen. Gesplitterte oder angebrochene Äste stellen ein Risiko dar und sollten fachgerecht entfernt oder gekürzt werden. Gleichzeitig bietet sich eine erste grobe Kontrolle des Kronenaufbaus an: Wo reiben Äste aneinander, wo droht später Windbruch? Im Januar geht es weniger um den vollständigen Erziehungsschnitt, sondern vor allem um Gesundheit und Sicherheit. Wer regelmäßig im Winter kontrolliert und frühzeitig eingreift, beugt größeren Problemen vor und schafft die Basis für einen vitalen Austrieb im Frühjahr.
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