Laub häckseln ist ein Schritt weiter in der Verwertung von Herbstlaub. Statt das Laub lediglich zu sammeln und in Säcken zu entsorgen oder grob auf dem Kompost abzulegen, wird es mit einem Häcksler oder einem Laubsauger mit Häckselfunktion zerkleinert. Die kleinere Partikelgröße beschleunigt den Rotteprozess, erleichtert die Handhabung und macht das Laub zu einem sehr wirkungsvollen Mulchmaterial. Dadurch wird aus einem „Abfallprodukt“ ein wertvoller Rohstoff für die Bodenverbesserung.
Beim Häckseln wird trockenes bis leicht feuchtes Laub verwendet; tropfnasses, verklebtes Laub neigt dazu, Häcksler zu verstopfen. Viele Gartenhäcksler kommen besser mit gemischtem Material zurecht – also mit einer Kombination aus Laub und dünneren Zweigen oder Strauchschnitt. Die Zweige sorgen für etwas Struktur und verhindern, dass sich das Laub zu dichten Klumpen formt. Je nach Häxlertyp (Messerhäcksler, Walzenhäcksler, Turbinenhäcksler) unterscheiden sich Durchsatz, Geräuschpegel und Struktur des geschredderten Materials.
Das gehäckselte Laub kann direkt als Mulch auf Beeten, unter Sträuchern oder in Gemüsegärten eingesetzt werden. Eine mehrere Zentimeter dicke Schicht schützt den Boden vor Austrocknung, Erosion und starken Temperaturschwankungen. Im Winter dient sie als Kälteschutz, im Sommer als Schutz vor Hitze und Verdunstung. Gleichzeitig wird die Bodenbiologie gefördert: Regenwürmer und Mikroorganismen zersetzen das Material und bauen wertvollen Humus auf. Dieser Prozess verbessert langfristig die Bodenstruktur, das Wasserhaltevermögen und die Nährstoffverfügbarkeit.
Auf Komposthaufen bietet gehäckseltes Laub ideale Voraussetzungen für eine rasche Rotte, insbesondere wenn es mit stickstoffreicheren Materialien (z.B. Rasenschnitt, Küchenabfälle, Mist) gemischt wird. Das Zerkleinern vergrößert die Oberfläche für Mikroorganismen, die den Abbau leisten, und verhindert, dass sich dicke, luftundurchlässige Schichten bilden. Eine gute Durchmischung und gelegentliche Belüftung (Umsetzen) unterstützen diesen Prozess zusätzlich.
Laub von Bäumen wie Eiche, Walnuss oder Platane, das wegen Gerbstoffen oder Blattstruktur langsamer verrottet, wird durch Häckseln deutlich „kompostierfreundlicher“. Es kann trotzdem sinnvoll sein, es mit anderem Laub zu mischen oder an den Randbereichen von Beeten als langsam verrottende Schutzschicht einzusetzen. Krankes Laub sollte – wie erwähnt – mit Bedacht gehäckselt werden, da Krankheitserreger unter Umständen überdauern können; hier ist eine ausreichend hohe Rotte-Temperatur im Kompost oder eine getrennte Entsorgung zu prüfen.
Das Häckseln reduziert außerdem das Volumen des Laubs erheblich. Große Laubmengen, die sonst viele Säcke füllen würden, lassen sich kompakt lagern und besser transportieren. Wer mehrere Bäume im Garten hat, profitiert besonders davon – aus einem „Entsorgungsproblem“ wird ein Ressourcenvorteil.
Vorteile des Laubhäckselns:
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Laub häckseln
Laub häckseln ist ein Schritt weiter in der Verwertung von Herbstlaub. Statt das Laub lediglich zu sammeln und in Säcken zu entsorgen oder grob auf dem Kompost abzulegen, wird es mit einem Häcksler oder einem Laubsauger mit Häckselfunktion zerkleinert. Die kleinere Partikelgröße beschleunigt den Rotteprozess, erleichtert die Handhabung und macht das Laub zu einem sehr wirkungsvollen Mulchmaterial. Dadurch wird aus einem „Abfallprodukt“ ein wertvoller Rohstoff für die Bodenverbesserung.
Beim Häckseln wird trockenes bis leicht feuchtes Laub verwendet; tropfnasses, verklebtes Laub neigt dazu, Häcksler zu verstopfen. Viele Gartenhäcksler kommen besser mit gemischtem Material zurecht – also mit einer Kombination aus Laub und dünneren Zweigen oder Strauchschnitt. Die Zweige sorgen für etwas Struktur und verhindern, dass sich das Laub zu dichten Klumpen formt. Je nach Häxlertyp (Messerhäcksler, Walzenhäcksler, Turbinenhäcksler) unterscheiden sich Durchsatz, Geräuschpegel und Struktur des geschredderten Materials.
Das gehäckselte Laub kann direkt als Mulch auf Beeten, unter Sträuchern oder in Gemüsegärten eingesetzt werden. Eine mehrere Zentimeter dicke Schicht schützt den Boden vor Austrocknung, Erosion und starken Temperaturschwankungen. Im Winter dient sie als Kälteschutz, im Sommer als Schutz vor Hitze und Verdunstung. Gleichzeitig wird die Bodenbiologie gefördert: Regenwürmer und Mikroorganismen zersetzen das Material und bauen wertvollen Humus auf. Dieser Prozess verbessert langfristig die Bodenstruktur, das Wasserhaltevermögen und die Nährstoffverfügbarkeit.
Auf Komposthaufen bietet gehäckseltes Laub ideale Voraussetzungen für eine rasche Rotte, insbesondere wenn es mit stickstoffreicheren Materialien (z.B. Rasenschnitt, Küchenabfälle, Mist) gemischt wird. Das Zerkleinern vergrößert die Oberfläche für Mikroorganismen, die den Abbau leisten, und verhindert, dass sich dicke, luftundurchlässige Schichten bilden. Eine gute Durchmischung und gelegentliche Belüftung (Umsetzen) unterstützen diesen Prozess zusätzlich.
Laub von Bäumen wie Eiche, Walnuss oder Platane, das wegen Gerbstoffen oder Blattstruktur langsamer verrottet, wird durch Häckseln deutlich „kompostierfreundlicher“. Es kann trotzdem sinnvoll sein, es mit anderem Laub zu mischen oder an den Randbereichen von Beeten als langsam verrottende Schutzschicht einzusetzen. Krankes Laub sollte – wie erwähnt – mit Bedacht gehäckselt werden, da Krankheitserreger unter Umständen überdauern können; hier ist eine ausreichend hohe Rotte-Temperatur im Kompost oder eine getrennte Entsorgung zu prüfen.
Das Häckseln reduziert außerdem das Volumen des Laubs erheblich. Große Laubmengen, die sonst viele Säcke füllen würden, lassen sich kompakt lagern und besser transportieren. Wer mehrere Bäume im Garten hat, profitiert besonders davon – aus einem „Entsorgungsproblem“ wird ein Ressourcenvorteil.
Vorteile des Laubhäckselns:
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