Das Häckseln abgeschnittener Äste ist ein zentraler Bestandteil der Holz- und Strauchpflege im Garten. Statt größere Mengen Astschnitt zu verbrennen, zum Wertstoffhof zu fahren oder sperrig zu lagern, werden sie mit einem Häcksler in kleine Stücke zerkleinert. Dieses Material kann anschließend als Mulch, zur Bodenabdeckung, im Kompost oder als Wegebelag verwendet werden. Damit schließt man Nährstoffkreisläufe im Garten und reduziert den Abfall.
Zunächst werden die Äste nach Dicke sortiert. Die meisten Gartenhäcksler sind für Astdurchmesser von etwa 3–4 cm bis ca. 4,5–5 cm ausgelegt, je nach Gerät. Dünnere Zweige und Reisig lassen sich problemlos verarbeiten, sehr dicke Äste müssen ggf. gespalten, als Kaminholz verwendet oder separat entsorgt werden. Vor dem Häckseln sollten grobe Verschmutzungen (Drahtreste, Bindematerial, Steine) entfernt werden, da sie Messer oder Walzen beschädigen können.
Es gibt verschiedene Häxlertypen: Messerhäcksler (Schneidwalzen, rotierende Scheiben) erzeugen meist feineres Material, sind aber lauter und anfälliger für Verstopfungen bei feuchtem, weichem Material. Walzen- oder Turbinenhäcksler arbeiten leiser, zerkleinern eher stückig und ziehen das Material selbstständig ein. Bei allen Typen ist Sicherheit oberstes Gebot: Schutzbrille, Gehörschutz, feste Handschuhe und eng anliegende Kleidung sind zu empfehlen. Nie mit den Händen in den Einfüllschacht greifen – bei Verstopfungen immer Gerät ausschalten und gegen Wiedereinschalten sichern.
Das entstehende Holz-Häckselgut eignet sich hervorragend als Mulch unter Sträuchern, Bäumen und in Staudenbeeten. Eine 5–8 cm dicke Schicht unterdrückt Unkraut, hält Feuchtigkeit im Boden und reduziert Temperaturschwankungen. Besonders in neu angelegten Beeten oder unter Hecken ist das hilfreich. Während der Zersetzung wird dem Boden allerdings zunächst etwas Stickstoff entzogen (Mikroorganismen benötigen ihn für den Abbau von kohlenstoffreichem Holz); deshalb ist es sinnvoll, bei düngenotwendigen Kulturen (Gemüse, junge Pflanzen) den Holzmulch nicht direkt im Wurzelbereich zu verwenden oder kombiniert mit etwas Kompost auszubringen.
Auf Wegen in Gemüse- oder Ziergärten kann Holzhäcksel als trittfeste, wasserdurchlässige Decke dienen. Es verhindert Verschlammung, hält Schuhe sauberer und hemmt Unkrautwuchs. Mit der Zeit zersetzt sich die Schicht und kann in die angrenzenden Beete eingearbeitet werden. Auch als Strukturmaterial im Komposthaufen ist Holzhäcksel wichtig: Es lockert den Haufen, schafft Luftporen und verhindert, dass feuchte Materialien verklumpen.
Durch das Häckseln reduziert sich das Volumen von Astschnitt drastisch. Anstatt sperriger Asthaufen, die Platz wegnehmen und schlecht zu handhaben sind, erhält man kompaktes, leicht zu lagerndes Material. Gleichzeitig wird das Risiko von Pilz- oder Krankheitsherden in ungenutzten Schnittgut-Stapeln verringert. Nur bei stark krankem Holz (z.B. Feuerbrand, schwere Pilzerkrankungen, nach amtlichen Empfehlungen) sollte man das Material nicht im Gartenkreislauf belassen, sondern gesondert entsorgen.
Vorteile des Häckselns abgeschnittener Äste:
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Abgeschnittene Äste häckseln
Das Häckseln abgeschnittener Äste ist ein zentraler Bestandteil der Holz- und Strauchpflege im Garten. Statt größere Mengen Astschnitt zu verbrennen, zum Wertstoffhof zu fahren oder sperrig zu lagern, werden sie mit einem Häcksler in kleine Stücke zerkleinert. Dieses Material kann anschließend als Mulch, zur Bodenabdeckung, im Kompost oder als Wegebelag verwendet werden. Damit schließt man Nährstoffkreisläufe im Garten und reduziert den Abfall.
Zunächst werden die Äste nach Dicke sortiert. Die meisten Gartenhäcksler sind für Astdurchmesser von etwa 3–4 cm bis ca. 4,5–5 cm ausgelegt, je nach Gerät. Dünnere Zweige und Reisig lassen sich problemlos verarbeiten, sehr dicke Äste müssen ggf. gespalten, als Kaminholz verwendet oder separat entsorgt werden. Vor dem Häckseln sollten grobe Verschmutzungen (Drahtreste, Bindematerial, Steine) entfernt werden, da sie Messer oder Walzen beschädigen können.
Es gibt verschiedene Häxlertypen: Messerhäcksler (Schneidwalzen, rotierende Scheiben) erzeugen meist feineres Material, sind aber lauter und anfälliger für Verstopfungen bei feuchtem, weichem Material. Walzen- oder Turbinenhäcksler arbeiten leiser, zerkleinern eher stückig und ziehen das Material selbstständig ein. Bei allen Typen ist Sicherheit oberstes Gebot: Schutzbrille, Gehörschutz, feste Handschuhe und eng anliegende Kleidung sind zu empfehlen. Nie mit den Händen in den Einfüllschacht greifen – bei Verstopfungen immer Gerät ausschalten und gegen Wiedereinschalten sichern.
Das entstehende Holz-Häckselgut eignet sich hervorragend als Mulch unter Sträuchern, Bäumen und in Staudenbeeten. Eine 5–8 cm dicke Schicht unterdrückt Unkraut, hält Feuchtigkeit im Boden und reduziert Temperaturschwankungen. Besonders in neu angelegten Beeten oder unter Hecken ist das hilfreich. Während der Zersetzung wird dem Boden allerdings zunächst etwas Stickstoff entzogen (Mikroorganismen benötigen ihn für den Abbau von kohlenstoffreichem Holz); deshalb ist es sinnvoll, bei düngenotwendigen Kulturen (Gemüse, junge Pflanzen) den Holzmulch nicht direkt im Wurzelbereich zu verwenden oder kombiniert mit etwas Kompost auszubringen.
Auf Wegen in Gemüse- oder Ziergärten kann Holzhäcksel als trittfeste, wasserdurchlässige Decke dienen. Es verhindert Verschlammung, hält Schuhe sauberer und hemmt Unkrautwuchs. Mit der Zeit zersetzt sich die Schicht und kann in die angrenzenden Beete eingearbeitet werden. Auch als Strukturmaterial im Komposthaufen ist Holzhäcksel wichtig: Es lockert den Haufen, schafft Luftporen und verhindert, dass feuchte Materialien verklumpen.
Durch das Häckseln reduziert sich das Volumen von Astschnitt drastisch. Anstatt sperriger Asthaufen, die Platz wegnehmen und schlecht zu handhaben sind, erhält man kompaktes, leicht zu lagerndes Material. Gleichzeitig wird das Risiko von Pilz- oder Krankheitsherden in ungenutzten Schnittgut-Stapeln verringert. Nur bei stark krankem Holz (z.B. Feuerbrand, schwere Pilzerkrankungen, nach amtlichen Empfehlungen) sollte man das Material nicht im Gartenkreislauf belassen, sondern gesondert entsorgen.
Vorteile des Häckselns abgeschnittener Äste:
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