Nach der Blüte bildet sich an Obstbäumen und Beerensträuchern der erste Fruchtansatz. Im Mai lässt sich bereits erahnen, wie reich die Ernte werden könnte. Zu viele Früchte auf engem Raum führen jedoch zu kleineren, weniger aromatischen Exemplaren und können Äste überlasten. Zwar fällt ein Teil der Früchte beim natürlichen „Junifall“ noch ab, dennoch ist oft ein gezieltes Ausdünnen sinnvoll. Im Mai beobachtet man daher, wie sich der Ansatz entwickelt, und entscheidet, wo später eingegriffen werden muss. Bei Kernobst werden überschüssige Jungfrüchte so entfernt, dass zwischen den verbleibenden genügend Abstand bleibt. Diese Maßnahme entlastet die Bäume, verbessert Fruchtqualität und hilft, Alternanz (starke Schwankungen zwischen Vollertrags‑ und mageren Jahren) zu verringern.
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Obstgehölze auf Fruchtansatz prüfen und späteres Ausdünnen einplanen
Nach der Blüte bildet sich an Obstbäumen und Beerensträuchern der erste Fruchtansatz. Im Mai lässt sich bereits erahnen, wie reich die Ernte werden könnte. Zu viele Früchte auf engem Raum führen jedoch zu kleineren, weniger aromatischen Exemplaren und können Äste überlasten. Zwar fällt ein Teil der Früchte beim natürlichen „Junifall“ noch ab, dennoch ist oft ein gezieltes Ausdünnen sinnvoll. Im Mai beobachtet man daher, wie sich der Ansatz entwickelt, und entscheidet, wo später eingegriffen werden muss. Bei Kernobst werden überschüssige Jungfrüchte so entfernt, dass zwischen den verbleibenden genügend Abstand bleibt. Diese Maßnahme entlastet die Bäume, verbessert Fruchtqualität und hilft, Alternanz (starke Schwankungen zwischen Vollertrags‑ und mageren Jahren) zu verringern.
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