Gemüsebeete planen, Fruchtfolge und Mischkultur durchdenken, Saatgut prüfen

15. Februar 2026 Christian Comments Off

Obwohl die Beete im Januar meist brachliegen, wird jetzt die Grundlage für eine erfolgreiche Gemüsesaison gelegt. Eine gute Planung schützt vor Krankheiten, Nährstoffmangel und Platzproblemen. Fruchtfolge bedeutet, dass auf ein Beet nicht Jahr für Jahr dieselbe Kultur folgt, sondern anspruchsvolle Gemüse mit weniger anspruchsvollen und humusmehrenden Arten abgewechselt werden. So werden der Boden und seine Nährstoffreserven geschont, und typische Problemerreger (z.B. bodenbürtige Pilze bei Kohl oder Tomaten) können sich schlechter dauerhaft etablieren.
Außerdem lohnt es sich, Mischkulturen zu planen: Bestimmte Gemüsearten fördern sich gegenseitig oder nutzen den Raum besser, während andere sich eher behindern. Im Januar kann man mit Papier und Stift oder digitalen Hilfsmitteln Beetpläne zeichnen, Reihenabstände festlegen und Saat- bzw. Pflanztermine grob eintragen. Gleichzeitig werden vorhandene Saatgutvorräte durchgesehen: Was ist noch haltbar, welche Sorten haben gut funktioniert, was soll neu ausprobiert werden? Keimfähigkeitsangaben auf den Tütchen sind dabei hilfreich. Die rechtzeitige Bestellung fehlender Sorten sorgt dafür, dass im Frühling alles bereitliegt und spontane Notkäufe vermieden werden.

Obwohl die Beete im Januar meist brachliegen, wird jetzt die Grundlage für eine erfolgreiche Gemüsesaison gelegt. Eine gute Planung schützt vor Krankheiten, Nährstoffmangel und Platzproblemen. Fruchtfolge bedeutet, dass auf ein Beet nicht Jahr für Jahr dieselbe Kultur folgt, sondern anspruchsvolle Gemüse mit weniger anspruchsvollen und humusmehrenden Arten abgewechselt werden. So werden der Boden und seine Nährstoffreserven geschont, und typische Problemerreger (z.B. bodenbürtige Pilze bei Kohl oder Tomaten) können sich schlechter dauerhaft etablieren.
Außerdem lohnt es sich, Mischkulturen zu planen: Bestimmte Gemüsearten fördern sich gegenseitig oder nutzen den Raum besser, während andere sich eher behindern. Im Januar kann man mit Papier und Stift oder digitalen Hilfsmitteln Beetpläne zeichnen, Reihenabstände festlegen und Saat- bzw. Pflanztermine grob eintragen. Gleichzeitig werden vorhandene Saatgutvorräte durchgesehen: Was ist noch haltbar, welche Sorten haben gut funktioniert, was soll neu ausprobiert werden? Keimfähigkeitsangaben auf den Tütchen sind dabei hilfreich. Die rechtzeitige Bestellung fehlender Sorten sorgt dafür, dass im Frühling alles bereitliegt und spontane Notkäufe vermieden werden.