Laub sammeln / Laub blasen

15. Februar 2026 Christian Comments Off

Laub sammeln ist eine klassische Herbstarbeit und erfüllt mehrere Funktionen: Das Entfernen von Laub von Wegen und Terrassen verhindert Rutschgefahr, vom Rasen reduziert es Fäulnis, Moosbildung und Lichtmangel, und gleichzeitig entsteht wertvolles organisches Material für Kompost oder Mulch. Laubbläser und -sauger sind mechanische Hilfsmittel, die diese Arbeit beschleunigen können, bringen aber auch Aspekte wie Lärm, Energieverbrauch und Einfluss auf die Kleinlebewelt mit sich. Eine durchdachte Kombination aus Rechen, Besen und ggf. Blasgeräten ist meist sinnvoll.

Auf Rasenflächen ist es wichtig, eine zu dichte Laubschicht zu vermeiden. Bleibt sie über längere Zeit liegen, gelangt kaum Licht zu den Gräsern, die Halme sterben ab, und es entstehen braune, kahle Stellen. Außerdem begünstigen feuchte Laubschichten Pilzkrankheiten und Moos. Daher wird Laub regelmäßig abgerecht oder weggeblasen, besonders in Phasen starken Laubfalls. Auf Wegen, Treppen und Einfahrten steht die Sicherheit im Vordergrund: Nasses Laub ist extrem rutschig und sollte zügig entfernt werden.

Laubbläser (meist benzin- oder akkubetrieben) sind hilfreich auf großen Flächen, bei vielen Bäumen oder schwer zugänglichen Arealen (z.B. Kiesflächen, verwinkelten Ecken). Sie bündeln das Laub in Haufen, die dann gesammelt werden. Laubsauger zerkleinern das Laub oft gleichzeitig, was den Transport und die Verrottung erleichtert. Allerdings werden mit Laub häufig auch Insekten, Spinnen, kleine Bodentiere oder nützliche Organismen eingesaugt oder verdrängt. Aus naturschutzfachlicher Sicht ist deshalb ein maßvoller Einsatz angeraten, und wo möglich, sollte Laub mit Rechen und Besen bearbeitet werden.

Im Garten ist es nicht notwendig, sämtliches Laub restlos zu entfernen. Unter Hecken, auf Staudenbeeten oder in abgelegenen Gartenecken kann es bewusst liegen bleiben oder leicht verteilt werden. Es dient dann als natürliche Mulchschicht, schützt den Boden vor Austrocknung und Frost, bietet Lebensraum für Igel, Insekten und Bodenorganismen und liefert beim Verrotten Humus. Lediglich auf empfindlichen Stauden, auf immergrünen Pflanzen oder auf sehr nassen Böden sollte die Laubschicht nicht zu mächtig sein, um Fäulnis zu vermeiden.

Laub von gesunden Bäumen kann problemlos kompostiert werden. Stark befallenes oder krankes Laub (z.B. mit Pilzflecken, Rost, Miniermotten) sollte dagegen getrennt gesammelt und – je nach Empfehlung – entsorgt oder heiß kompostiert werden, um die Ausbreitung von Krankheiten zu mindern. Robustes, gerbstoffreiches Laub (z.B. Eiche, Walnuss) verrottet langsamer und wird am besten mit anderen Materialien gemischt.

Nicht zuletzt ist Laubsammeln auch eine Gelegenheit zur Gartenpflege und -beobachtung: Beim Arbeiten fallen Schäden, Pilzbefall, Bodenverdichtungen oder Pflegebedarfe eher auf. Zudem ist es eine körperliche Tätigkeit, die an der frischen Luft stattfindet und durchaus als Ausgleichssport dienen kann.

Vorteile des Laubsammelns / Laubblasens:

  • Verhindert Rutschgefahr auf Wegen, Treppen und Einfahrten
  • Schützt den Rasen vor Lichtmangel, Fäulnis und Moosbildung
  • Liefert wertvolles organisches Material für Kompost und Mulch
  • Ermöglicht gezielte Laubverteilung als Winterschutz unter Gehölzen
  • Hält den Garten optisch gepflegt und ordentlich
  • Laubbläser/-sauger sparen Zeit und Kraft auf großen Flächen
  • Fördert, bei bewusstem Umgang, eine naturnahe Gartenkultur (Laubhaufen, Lebensräume)

Laub sammeln ist eine klassische Herbstarbeit und erfüllt mehrere Funktionen: Das Entfernen von Laub von Wegen und Terrassen verhindert Rutschgefahr, vom Rasen reduziert es Fäulnis, Moosbildung und Lichtmangel, und gleichzeitig entsteht wertvolles organisches Material für Kompost oder Mulch. Laubbläser und -sauger sind mechanische Hilfsmittel, die diese Arbeit beschleunigen können, bringen aber auch Aspekte wie Lärm, Energieverbrauch und Einfluss auf die Kleinlebewelt mit sich. Eine durchdachte Kombination aus Rechen, Besen und ggf. Blasgeräten ist meist sinnvoll.

Auf Rasenflächen ist es wichtig, eine zu dichte Laubschicht zu vermeiden. Bleibt sie über längere Zeit liegen, gelangt kaum Licht zu den Gräsern, die Halme sterben ab, und es entstehen braune, kahle Stellen. Außerdem begünstigen feuchte Laubschichten Pilzkrankheiten und Moos. Daher wird Laub regelmäßig abgerecht oder weggeblasen, besonders in Phasen starken Laubfalls. Auf Wegen, Treppen und Einfahrten steht die Sicherheit im Vordergrund: Nasses Laub ist extrem rutschig und sollte zügig entfernt werden.

Laubbläser (meist benzin- oder akkubetrieben) sind hilfreich auf großen Flächen, bei vielen Bäumen oder schwer zugänglichen Arealen (z.B. Kiesflächen, verwinkelten Ecken). Sie bündeln das Laub in Haufen, die dann gesammelt werden. Laubsauger zerkleinern das Laub oft gleichzeitig, was den Transport und die Verrottung erleichtert. Allerdings werden mit Laub häufig auch Insekten, Spinnen, kleine Bodentiere oder nützliche Organismen eingesaugt oder verdrängt. Aus naturschutzfachlicher Sicht ist deshalb ein maßvoller Einsatz angeraten, und wo möglich, sollte Laub mit Rechen und Besen bearbeitet werden.

Im Garten ist es nicht notwendig, sämtliches Laub restlos zu entfernen. Unter Hecken, auf Staudenbeeten oder in abgelegenen Gartenecken kann es bewusst liegen bleiben oder leicht verteilt werden. Es dient dann als natürliche Mulchschicht, schützt den Boden vor Austrocknung und Frost, bietet Lebensraum für Igel, Insekten und Bodenorganismen und liefert beim Verrotten Humus. Lediglich auf empfindlichen Stauden, auf immergrünen Pflanzen oder auf sehr nassen Böden sollte die Laubschicht nicht zu mächtig sein, um Fäulnis zu vermeiden.

Laub von gesunden Bäumen kann problemlos kompostiert werden. Stark befallenes oder krankes Laub (z.B. mit Pilzflecken, Rost, Miniermotten) sollte dagegen getrennt gesammelt und – je nach Empfehlung – entsorgt oder heiß kompostiert werden, um die Ausbreitung von Krankheiten zu mindern. Robustes, gerbstoffreiches Laub (z.B. Eiche, Walnuss) verrottet langsamer und wird am besten mit anderen Materialien gemischt.

Nicht zuletzt ist Laubsammeln auch eine Gelegenheit zur Gartenpflege und -beobachtung: Beim Arbeiten fallen Schäden, Pilzbefall, Bodenverdichtungen oder Pflegebedarfe eher auf. Zudem ist es eine körperliche Tätigkeit, die an der frischen Luft stattfindet und durchaus als Ausgleichssport dienen kann.

Vorteile des Laubsammelns / Laubblasens: